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VFD-Rheinland-Pfalz
Wo Wanderreiter unterwegs einkehren können PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: elm   

Alpenrod/Marienstatt - Neben dem Wandern, welches mit dem Westerwaldsteig immer mehr Gäste in den Westerwald zieht, liegt auch das Wanderreiten voll im Trend. Um den Pferdefreunden noch mehr Orientierungshilfen zu geben und ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, ist die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD) in doppelter Hinsicht im Westerwald aktiv geworden. Zum einen wurde eine enge Kooperation mit dem Verein „Westerwald-Taunus zu Pferde“ vereinbart, und zum anderen erhielten zwei Gastronomiebetriebe das Zertifikat „Pferdefreundliche Gaststätte“.

Gastwirt Klaus Jöckel (3. von rechts) freut sich über das VFD-Zertifikat. Neben den VFD-Vertretern Hartmann und Schnug gratulierten auch Kati Henrich (4. von rechts) im Namen der Tourist-Info Hachenburg sowie die Betreiberinnen dreier Wanderreitstationen, (von links) Eva Köhler aus Hennef, Sonja Schütz aus Kausen und Ute Kopper aus Steinen (rechts).  Röder-Moldenhauer


Sowohl die Alpenroder Hütte als auch das Marienstatter Brauhaus sind nun an dem gelben Schild als pferdefreundliche Gaststätte zu erkennen. Worauf es ankommt, sagte bei der Übergabe der VFD-Bundes- und Landesvorsitzende Hans-peter Hartmann aus Rhens: zum Beispiel pferdegerechte Anbindemöglichkeit, Paddocks und frisches Wasser für die Tiere. Außerdem sollten die Reiter Sichtkontakt zu ihren Pferden halten können, wenn sie in das Lokal einkehren. Im Vorfeld hatte Rüdiger Schnug aus Bonefeld, Wanderreitbeauftragter und stellvertretender Landesvorsitzender der VFD, die beiden Gasthäuser besucht und auf ihre Eignung als Station für Wanderreiter hin überprüft. Seit 2009 wurden auf diese Weise etwa zehn pferdefreundliche Gaststätten im geografischen Westerwald ausgezeichnet. „Ja, es gibt regelmäßig viele Reiter, die bei uns Halt machen, teils sogar von weiter weg“, bestätigte Klaus Jöckel, Gastwirt und Betreiber der Alpenroder Hütte, und freute sich über diese ehrenamtliche Initiative.
Ebenfalls ganz im Sinne des Reittourismus ist der von der VFD und der Interessengemeinschaft „Westerwald-Taunus zu Pferde“ unterzeichnete Kooperationsvertrag. Laut Sonja Schütz (Kausen) gibt es 21 Wanderreitstationen im Westerwald. Sie hoffen auf Synergieeffekte mithilfe des VFD-Netzwerkes. Im Mittelpunkt stehen das Naturerlebnis, die Regionalität und vor allem die Pferde. elm

Red. Hans Michel