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VFD-Rheinland-Pfalz
 
RP Landessportwart auf der Spoga Horse Druckbutton anzeigen? E-Mail
Foto: Equitrends

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VFD auf der Spoga Horse in Köln

 

Auf der internationalen Fachmesse für Pferdesport, der SPOGA Horse, waren die Erfahrungen der VFD sehr gefragt. Der Landessportwart Manfred Reiss, vertrat den 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes Hanspeter Hartmann auf dem "roten Sofa" in Köln. Die Vertreter der EWU und der IPZV diskutierten in einer Talkrunde vor dem versammelten Fachpublikum unter der Moderation des Chefredakteurs der Zeitschriften "Equitrends" und "Pferdebetrieb", Guido Krisam, über die Zukunftstrends rund ums Pferd aus Sicht der einzelnen Verbände. Wechseln die Turnierreiter zu den Freizeitreitern? Wachsen oder schrumpfen die Mitgliederzahlen? Welche Veränderungen sind in der Ausrüstung von Pferd und Reiter zu sehen? Welche Maßnahmen ergreifen die Verbände um ihren Reitsport populärer zu machen? Zahlen, Fakten und Prognosen ergaben ein recht klares Bild.

Foto: Equitrends

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Die Freizeitreiter stellen zweifellos den größten Wachstumsmarkt da. Auch in der EWU und der IPZV sind die Freizeitreiter in der Mehrzahl. Während die VFD und die EWU deutliche Mitgliederzuwächse verzeichnen, stagniert der IPZV vor allem wegen seiner spezifischen Ausrüstung auf die Islandpferde. Die Frauen sind in allen Verbänden deutlich in der Überzahl. Auch die Zuwachsmöglichkeiten im Ausrüstungs- und Kleidungsmarkt werden in den Freizeit- und Wanderreitern gesehen. Während die Vertreter der Verbände EWU und IPZV sich viele Gedanken um die Turnierkleidung Ihrer Mitglieder machen, sah unser Vertreter den Bedarf in der VFD in der Funktionsbekleidung, die uns vor den Unbilden des Wetters schützen soll. Dies gilt ebenso für die Ausrüstung der Pferde. Insgesamt, stellten die Vertreter der anwesenden Verbände fest, sind die Schnittmengen Ihrer Mitglieder recht groß.

Die Messe selbst wurde von Chinesen, Indern und Italienern mit Billigware dominiert. Immer noch sind die Angebote in der Masse auf Dressur und Englischreiter ausgerichtet. Auswüchse von Wanderreitsätteln mit zu kleiner Auflagefläche und einem schweren, am Sattel angebrachten Beil!!, zeigen die noch etwas naiven Versuche der Hersteller auf die Wünsche von Wanderreitern ein zugehen. Eine ganz interessante Schutzweste, die kaum aufträgt und erst bei einem Absturz mit Luftdruck aufgeblasen wird, soll wie ein Airbag wirken, ist aber mit einem Preis von 450,- Euro vorläufig mehr für Profis interessant. In der Zukunft allerdings wird mit solchen Entwicklungen zu rechnen sein, die auch für sicherheitsbewußte Freizeitreiter zu bezahlen sind.

Auch für die Westernreiter gab es hier nur vereinzelte Angebote, da zumindest die Turnierreiter Ihre Ausrüstung hauptsächlich auf den großen Turnieren einkaufen, auf denen vor allem die Amerikaner stark vertreten sind.

Alles in allem war die Messe für einen Freizeit und Wanderreiter in diesem Jahr noch keine Offenbarung. Man muss abwarten, wie die Entwicklung weitergeht. Diese wird sicherlich in den nächsten Jahren auch die Trends in der Reiterszene widerspiegeln.

Text: M. Reiss